Angesichts des Rückgangs der lokalen Bestäuberpopulationen hat Lena gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt und mehreren Grundschulen eine Reihe kleiner, bestäuberfreundlicher Parzellen innerhalb des bestehenden Gemeinschaftsgartens angelegt. Diese Parzellen sind mit einheimischen, nektarreichen Arten wie Euphorbia lathyris, Matricaria chamomilla und Salvia officinalis bepflanzt und sollen einheimischen Bienen und Schmetterlingen sichere Nistplätze bieten. Jeden Monat kommen Schulkinder zu einem Pollinator-Passport-Programm, bei dem sie lernen, Insekten zu identifizieren, Sichtungen zu dokumentieren und die Bedeutung von Bestäubern sowohl für den Garten als auch für die grösseren Ökosysteme Wiens zu verstehen. Das Projekt fördert nicht nur die lokale Artenvielfalt, sondern bietet auch eine spannende, praktische Lektion über das ökologische Gleichgewicht, die Lenas Schwerpunkt auf Umweltbildung entspricht.